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    Nachricht vom 27.08.18 | modell-hobby-spiel

    Schöner spielen: GRAF LUDO 2018

    Sechs Spiele für den Spielgrafikpreis nominiert

    Das Rennen ist eröffnet: Die Jury des Spielgrafikpreises GRAF LUDO hat die Nominierten 2018 bekanntgegeben. Der Preis ehrt zum zehnten Mal herausragende Spielegrafiken in den Kategorien „Schönste Kinderspielgrafik“ und „Schönste Familienspielgrafik“ und wird am 5. Oktober 2018 im Rahmen der modell-hobby-spiel in Leipzig verliehen.

    Kategorie „Schönste Familienspielgrafik“

    • Chickwood Forest (Verlag: Zoch Spiele / Noris)
      Grafik: Alexander Jung
      Spielidee: Matt Loomis

    Begründung der Jury:
    Ist es ein Zufall, dass man bei der kontrastreichen Farbpalette sogleich an frühe Robin-Hood-Verfilmungen erinnert wird? Wohl kaum! Dafür wurde bei „Chickwood Forest“ viel zu sehr auch auf andere Details geachtet, wie zum Beispiel die Darstellung verschiedener Materialoberflächen oder auch die stimmige Typographie bis hin zur Integration einer gefiederten Kappe als i-Punkt im Spielnamen. Selbst das Verlagslogo wirkt nicht wie ein Fremdkörper auf der Schachtel, sondern passt sich in die gewählte Farbpalette ungewohnt harmonisch ein.

    • When I Dream (Verlag: Asmodee)
      Grafik: Internationales Illustratorenteam, Ansprechpartner Geraldine Volders
      Spielidee: Chris Darsakeis

    Begründung der Jury:
    Der mutige Ansatz, nur einen Teil der Schachtel zu illustrieren, verfehlt seine Wirkung nicht. Um so dynamischer brechen die vielfältigen Traummotive aus dem Zentrum hervor. Ein weiterer scheinbarer Widerspruch wird in „When I Dream“ aufgelöst: Trotz des Mitwirkens vieler Künstler an der Gestaltung der detailreichen Spielkarten verbinden sich die Traumbilder in harmonischer Vielfalt.

    • Photosynthese (Verlag: blue orange, Asmodee)
      Grafik: Sabrina Miramon
      Spielidee: Hjalmar Hach

    Begründung der Jury:
    Sonnenlicht ist Dreh- und Angelpunkt in „Photosynthese“; das wird schon beim stimmungsvoll beschienenen Baum auf der Schachtel klar. So wirkungsvoll der phantastische Realismus der Verpackung durch seine Symmetrie und Lichtstimmung einen meditativen Ton setzt, so wird dieser durch die bewusst zurückgenommene Ästhetik des Spielmaterials aufrecht gehalten, die dadurch wiederum die interessante Spielmechanik in den Vordergrund rückt.

    Kategorie „Schönste Kinderspielgrafik“

    • Der geheimnisvolle Zaubersee (Verlag: Schmidt Spiele)
      Grafik: Rolf Vogt
      Spielidee: Anna Oppolzer, Stefan Kloß

    Begründung der Jury:
    Miteinander an das rettende Ufer! Schon auf der Schachtel sehen wir die Protagonisten auf uns zu laufen und bilden so mit ihnen durch die perspektivische Tiefe des Szenarios eine Kette Flüchtender, von der bedrohlichen Burg mit unserem Verfolger im Hintergrund, über den tückischen Seerosen-Pfad, bis hin zum Steg, wo wir die anderen hoffentlich bald in Empfang nehmen werden. Diese geschickte Inszenierung wird in reduktivem, skizzenhaften Stil dargestellt, die sich im Spielmaterial nahtlos fortsetzt. Das Design zeugt durch und durch von Professionalität, die sich auch in Typographie und in der stimmigen Farbwahl des Mondlicht-Szenarios zeigt.

    • Tief im Riff (Verlag: Amigo Spiel)
      Grafik: Doris Matthäus
      Spielidee: Alex Randolff

    Begründung der Jury:
    Treffpunkt See-Anemone! Bei „Tief im Riff“ geht es auf eine Unterwasser-Entdeckungstour und es wimmelt von bunten Korallen, freundlichen Kraken und hilfreichen Pfeilfischen, die den Weg weisen. Die Farbvielfalt ist für dieses Szenario sehr passend und wirkt durch das matte Design wie durch einen Wasserschleier gefiltert. Gleichzeitig entfaltet die Box wie auch das Spielbrett hierdurch einen wohligen Retro-Charme. Praktisch: Für die wissbegierigen Spieler finden sich die zu entdeckenden Meeresbewohner mit ihren Namen in der Anleitung wieder.

    • Würfelkönig (Verlag: HABA)
      Grafik: Gus Batts
      Spielidee: Nils Nilsson

    Begründung der Jury:
    Beim „Würfelkönig“ finden wir uns in einer fantastisch-mittelalterlichen Welt wieder, die extrem stilsicher ein vertrautes Gefühl bei Kindern wie Erwachsenen weckt. Denn die uns umgebenden Charaktere erinnern stark an Figuren moderner, computergenerierter Animationsfilme, aber gleichzeitig auch an die Mid-Century-Modern-Trickfilme der 50er und 60er Jahre. Durch diesen Wiedererkennungseffekt wird ein eher technisches, traditionelles Kniffel-Spiel plötzlich neu belebt und auch für Kinder interessant.

    Mehr zum GRAF LUDO unter: www.graf-ludo.de

    Initiatorin und Intentionen

    Die Leipziger Messe modell-hobby-spiel verleiht den GRAF LUDO seit 2009. Der Veranstaltung ist die qualitätsbetonte Beschäftigung mit dem Kulturgut Spiel ein wichtiges Anliegen. Vergeben wird der Spielgrafikpreis GRAF LUDO unter Spieleneuheiten der zwei aktuellen Jahrgänge. Die beiden Preisträger kürt eine fachkundige Jury. Bei der Wahl hat zudem das „Spielernetzwerk“ des Online-Handels Spiele-Offensive.de eine eigene Stimme. Dort können die Mitglieder des aus über 7.000 Brettspielfans und -liebhabern bestehenden Netzwerks ihren Favoriten wählen.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Julia Wick
    Telefon: +49 341 678 65 52
    Fax: +49 341 678 16 65 52
    E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de


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